DUNITAL - Leben und mehr
Unser Integrationsbetrieb bringt Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Wir können Ihnen Arbeiten in den Bereichen Garten- und Landschaftsbau, Facility Management und Marketing anbieten. Mehr Informationen unter "Unser Angebot".
Inklusive Veranstaltungen
Wir wollen Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen. Unter "Events" sehen Sie, was wir bisher gemacht haben und was wir in Zukunft vorhaben.
Behindertenfreundlichkeit
Damit Menschen mit Behinderung auf Reisen gut zurecht kommen, brauchen sie verlässliche Angaben zur Barrierefreiheit. Unter "Zertifizierung" finden Sie die von uns überprüften Einrichtungen.

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Über den Sport für ALLE hin zu einer inklusiveren Gesellschaft

Kinder wollen sich bewegen, toben und Spaß haben – ganz gleich, ob sie mit einer Behinderung leben oder ohne. Die örtlichen Sportangebote bieten hierfür meistens genug Möglichkeiten. Doch diese sind nicht für alle geeignet: Mal scheitert es bereits an barrierefreien Sportstätten, manchmal aber auch an der fehlenden Erfahrung der Sportvereine im Umgang mit Menschen mit Behinderung. Kein Problem ist dagegen der Umgang der Kinder untereinander. Das Projekt "SPORTundBILDUNGinklusiv – mittendrin statt außen vor! Eine Sport- und Bildungsinitiative zur Inklusion!" hat versucht in der Stadt und dem Landkreis Rostock ein Netzwerk aufzubauen, um die gesellschaftliche Inklusion durch den Sport voranzubringen.

REHACARE.de sprach mit Projektleiter Torsten Hardtstock darüber, was in drei Jahren Projektlaufzeit umsetzbar war, wo es noch Potential gibt und was die Gesellschaft in Sachen Inklusion durch den Sport noch lernen kann.
Herr Hardtstock, was war der konkrete Inhalt des Projektes "SPORTundBILDUNGinklusiv"?
Torsten Hardtstock: Ziel des Projektes war es, ein lokales Netzwerk (in der Stadt und im Landkreis Rostock) von Sportvereinen, Behindertenverbänden, wissenschaftlichen Einrichtungen, unterschiedlichen Bildungsträgern, Sanitätshäusern, Krankenkassen, Ämtern und Wirtschaftspartnern zu knüpfen.
"Inklusion im und durch Sport" als Motto durchzog alle Bereiche des Projektes. Angefangen beim Projektteam über die Projektbegleiter und Referenten, bis hin zu den Teilnehmern an den Veranstaltungen. Es begegneten sich während des Projektzeitraums Menschen verschiedenen Alters und Geschlechts, Menschen mit und ohne Behinderung, unterschiedlicher Herkunft (sozialer Status, Bildungsstand, Nationalität
Dass das Netzwerk funktioniert, zeigte sich bereits im Projektverlauf unter anderem in folgenden Bereichen: gegenseitige Unterstützung bei der Durchführung von Sportfesten und Aktionen, Öffnen von Türen zu weiteren Netzwerkpartnern, Vermittlung von Ansprechpartnern, gemeinsame Bearbeitung von Problemen (Planung von barrierefreien Sportanlagen, Aufnahme von Sportlern mit Behinderung in die Sportschule) sowie beim fachlichen Austausch und der Beratung von Gremien.

Ist das Thema Inklusion im Kindesalter leichter umzusetzen als bei Erwachsenen?
Hardtstock: Das Projekt richtete sich vordergründig an alle im Schul- und Vereinssport tätigen Fachkräfte, an Erzieher/innen und Multiplikatoren, aber natürlich auch an die sportinteressierten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen. So konnten auch wir die Erfahrung machen, dass sich Kinder eher offener und vorurteilsfreier aufeinander zubewegen. Gemeinsames Sporttreiben von Anfang an ist aus unserer Sicht ein guter Ansatz in Richtung einer inklusiven Gesellschaft.

Was würden Sie sich zukünftig beim Thema Inklusion gerade im Sport noch viel mehr wünschen?
Hardtstock: Dass Inklusion im Sport zur Normalität wird, dass jeder Sportler sein Angebot in seinem Umfeld findet. Breitensportveranstaltungen sollten generell für ALLE organisiert und durchgeführt werden.

Welche Maßnahmen aus dem Projekt könnte man ganz allgemein auf die Gesellschaft übertragen?
Hardtstock: Inklusion kann gelingen, sie bedarf nur etwas Mut und Engagement. Anfängliche Widerstände, welche meist aus Unsicherheit beziehungsweise Unkenntnis resultieren, können nur durch die direkte Begegnung und das Aufeinander-Zugehen im Sozialraum aufgelöst werden. Hierfür werden Menschen benötigt, die für die Sache brennen und von sich und ihrem (sportlichem) Leben erzählen.

Wenn man sich den Projektverlauf ansieht, waren Sie sehr aktiv in den zurückliegenden Jahren. Aber gibt es etwas, was Sie darüber hinaus gern noch umgesetzt hätten?
Hardtstock: Eigentlich geht es mir darum, den angestoßenen Prozess weiter voran zu treiben. Es muss noch viel Aufklärungsarbeit in Sportvereinen und Sportverbänden geleistet werden. Wichtig erscheint mir, dass die Inklusionsbestrebungen mit entsprechenden verlässlichen finanziellen, personellen und strukturellen Veränderungen einhergehen. Nur so kann Inklusion nachhaltig gelingen.

Der Zeitraum des Projektes belief sich auf drei Jahre und endete im September. Wie geht es mit dem Thema Inklusion in und um Rostock jetzt weiter?
Hardtstock: Das Projekt wird in der bisherigen Art und Weise nicht fortgesetzt. Die drei Schwerpunkte des Projektes gehen in die tägliche Arbeit des Verbandes für Behinderten- und Rehabilitationssport Mecklenburg-Vorpommern e.V. (VBRS M-V) über. Dem sich weiter entwickelnden großen Bedarf an Schulprojekttagen widmen sich unsere „Aufklärer“. Fortbildungen zum Thema Inklusion werden weiterhin über den VBRS M-V e.V. in Kooperation mit anderen Sportfachverbänden und Bildungsträgern angeboten. Das Netzwerk wird weiterhin gepflegt. Die Hansestadt Rostock wird künftig außerdem eine von fünf bundesweit ausgewählten Modellregionen des Projektes „Kommune inklusiv“ der Aktion Mensch sein. Dadurch ergibt sich in den nächsten fünf Jahren die Möglichkeit, die in den vielen Projekten und Initiativen zur Inklusion in der Stadt gesammelten Erfahrungen zu bündeln und somit dem Ziel einer lebenswerten Stadt für ALLE noch näher zu kommen.
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4 Wochen her  ·  

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Kultur trifft Inklusion: Römischer Schiffsbau schafft Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Behinderung

In der Werft des LVR-Archäologischen Parks Xanten (LVR-APX) entstehen nicht nur Nachbauten römischer Schiffe, ab sofort wird dort Nachwuchs für das Holzhandwerk professionell ausgebildet. Das europaweit einzigartige Projekt beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) schafft damit auch neue Arbeitsplätze. Seit Beginn des römischen Schiffsbaus vor drei Jahren konnten Jugendliche aus Fördereinrichtungen bereits Praktika beim Team der Werft absolvieren.

Um eine fachlich angemessene Ausbildung und Betreuung der Azubis zu gewährleisten, stellte der APX eine archäologische Projektleiterin und einen Tischlermeister ein. Auch die Ausstattung der Werkstatt in der Werft wurde aufgerüstet, damit die ersten zwei Azubis, Stefan Achterberg und David Janßen, ihre Ausbildung von Anfang an unter optimalen Bedingungen antreten konnten. Seit September sind die jungen Männer nun mit großem Eifer bei der Sache. Dank ihrer zuvor verrichteten Praktika wissen sie bereits, wie man Hölzer in die richtige Form biegt, Planken einpasst und mit Holzteer den Schiffsrumpf abdichtet. Verläuft alles nach Plan, haben sie gute Aussichten in vier Jahren nach Abschluss ihrer Ausbildung fest beim LVR angestellt zu werden. Eine Perspektive, von der viele Jugendliche mit Behinderung träumen.

Dabei haben auch Jugendliche aus Fördereinrichtungen großes Potenzial, wie Prof. Dr. Angela Faber, LVR-Dezernentin für Schulen und Integration, bei einem Besuch der Werft betonte. "Der Übergang von der Schule in den Beruf ist für junge Menschen mit Behinderung besonders wichtig, aber mangels passender Förderung oftmals kaum zu bewältigen. Bei der Suche nach passenden Ausbildungsplätzen müssen sie wegen ihrer Behinderung häufig gegen Vorurteile ankämpfen. Erst eine betriebliche Ausbildung ebnet den Weg auf den Arbeitsmarkt. Für das LVR-Integrationsamt ist dies ein wichtiges Handlungsfeld. Denn mit der entsprechenden Unterstützung oder einer theoriereduzierten Ausbildung ist eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sehr wohl möglich. In diesem Projekt eröffnen wir jungen Menschen mit Behinderung eine Chance auf ihren Traumjob."

Auch LVR-Kulturdezernentin Milena Karabaic unterstrich den hohen Stellenwert des Projekts: "Hier kommen Kultur und Inklusion auf das Schönste zusammen. Und zwar sehr nachhaltig. Mit dem römischen Schiffsbau geht die Planung eines ganz neuen Ausstellungsbereichs im Archäologischen Park einher, in dem wir dauerhaft die originalgetreuen Nachbauten der verschiedenen Schiffstypen, die auf dem römischen Rhein unterwegs waren, präsentieren wollen. Die Auszubildenden, die am Bau der Schiffe beteiligt sind, sammeln dabei wertvolle berufliche Erfahrungen. Gerade für junge Leute mit Behinderung ist es enorm wichtig, einen Arbeitsplatz zu finden. Dazu brauchen sie unser Vertrauen. Dass wir dieses spezielle Angebot dezernatsübergreifend mit dem LVR-Dezernat Schulen und Integration ins Leben gerufen haben, steht für unsere Überzeugung in ihre Fähigkeiten. Wir hoffen, ihnen nach ihrer Ausbildung den bestmöglichen Start in den Beruf ermöglicht zu haben."

Ein wichtiger Pfeiler dieses Kooperationsprojekts ist das LVR-Integrationsamt. Als Partner für Arbeitgeber und Menschen mit einer Behinderung im Arbeitsleben bietet es vielfältige Unterstützung an: durch fachliche Beratung, technisches Knowhow, individuelle Betreuung und finanzielle Förderung. Die neu ins Leben gerufene Ausbildung im römischen Schiffsbau will das LVR-Integrationsamt auch in den kommenden Jahren mit Mitteln des Arbeitsmarktprogramms aktion5 fördern, um weiteren Jugendlichen mit Behinderung die Tür ins Berufsleben zu öffnen. Zusätzliche Fördergelder erhält das Projekt durch die Regionale Kulturförderung. So sollen bereits in absehbarer Zukunft Ausbildungsplätze für zwei weitere Jugendliche im römischen Schiffsbau geschaffen werden, die dann von Stefan Achterbergs und David Janßens Erfahrungen profitieren können. Die römische Flotte im APX dürfte in den nächsten Jahren also weiter wachsen.

Foto: Auszubildender schlägt Nägel in einen Schiffskorpus; Copyright: Olaf Ostermann
David Janßen (vorne) und Stephan Achterberg (l.) mit dem Schiffsbauer Simon Hoekstra beim Einschlagen von handgeschmiedeten Nägeln in den Rumpf der Minerva Tritonia.

REHACARE.de; Quelle: Landschaftsverband Rheinland (LVR)
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1 Monat her  ·  

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Tätigkeitsfelder

Zurzeit engagiert sich DUNITAL e.V. für folgende Aktivitäten:

  • Reisen mit und für Menschen mit Behinderung – damit sich Reisewünsche erfüllen,
  • Planung von Veranstaltungen – für ein besseres Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung und zum Abbau von Berührungsängsten,
  • Zertifizierung von Hotels, gastronomischen und kulturellen Angeboten – zum besseren Erkennen des Barrierestatus und
  • Entwicklung von Projekten – für mehr Barrierefreiheit im Alltag.

Historie

Die Begeisterung junger Menschen mit und ohne Behinderung auf dem Weltjugendtag in Köln 2005 war der Auslöser: Im Sommer 2006 wurde auf Initiative der U.N.I.T.A.L.S.I., einer Wohlfahrtsorganisation aus Italien, der gemeinnützige Verein DUNITAL e.V. gegründet.

Nachdem die späteren Gründungsmitglieder Pilger mit Behinderung aus Italien zum Weltjugendtag in Köln begleitet haben, sollte sich dieses Engagement auch auf die folgenden Weltjugendtage erstrecken. Zu nennen ist hier insbesondere der Weltjugendtag 2008 in Sydney.

Satzung

Am 02. August 2006 fand die Gründungs- und erstmalige Mitgliederversammlung in Bonn statt. Sie bildete die Grundlage für die spätere Satzung.
Das Finanzamt Bonn Innenstadt erteilte am 02. Februar 2009 die Gemeinnützigkeit.

Der Verein ist beim Amtsgericht Bonn im Vereinsregister eingetragen.

Organe und Gremien

Der aus drei Personen bestehende Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für fünf Jahre gewählt und führt die aktiven Geschäfte. Dem Vorstand gehören der 1. Vorsitzende, der stellvertretende 2. Vorsitzende und der Schatzmeister an. Entscheidungen werden auf Vorstandssitzungen im Mehrheitsverfahren gefällt. Seit 2011 wird der Vorstand von einem Beirat unterstützt, der von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt wird. Der Beirat besteht aus drei aktiven Mitgliedern, die einen Beiratsvorsitzenden wählen. Der aus drei Personen bestehende

Die Aktivitäten des Vereins werden durch Kassenprüfer nach Ablauf des Kalenderjahres überprüft. Die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung jährlich neu gewählt. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt.

Protokollarchiv

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