DUNITAL - Leben und mehr
Unser Integrationsbetrieb bringt Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Wir können Ihnen Arbeiten in den Bereichen Garten- und Landschaftsbau, Facility Management und Marketing anbieten. Mehr Informationen unter "Unser Angebot".
Inklusive Veranstaltungen
Wir wollen Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen. Unter "Events" sehen Sie, was wir bisher gemacht haben und was wir in Zukunft vorhaben.
Behindertenfreundlichkeit
Damit Menschen mit Behinderung auf Reisen gut zurecht kommen, brauchen sie verlässliche Angaben zur Barrierefreiheit. Unter "Zertifizierung" finden Sie die von uns überprüften Einrichtungen.

Unser Angebot

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Zertifizierung

News

Rehacare 2017 - Fachmesse für Rehabilitation und Pflege

Wir verlosen 9 Tages-Tickets für die Rehacare-Messe 2017 in Düsseldorf!

Wir, die Dunital leben und mehr gGmbH, nehmen in diesem Jahr das erste Mal mit einem eigenen Stand (Halle 05, Stand 5B26) an der Rehacare in Düsseldorf teil.
Die REHACARE ist die internationale Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege. Dank ihren 40 Jahren Erfahrung bietet sie einen gelungenen Mix aus Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung, Pflegebedarf, im Alter oder mit chronischen Krankheiten.
Die REHACARE-Fachmesse wird durch eine Reihe von Themenbereichen, Foren, Kongresse, Sonderkomponenten und attraktiven Informationsveranstaltungen ergänzt. Im Vordergrund stehen hierbei der Erfahrungsaustausch, das konkrete Erleben und das Mitmachen.
Da wir erstmalig dabei sein dürfen haben wir eine Überraschung für die schnellsten unter Euch.
Die ersten Neun, die sich unter nachfolgender E-Mailadresse bei unserer Mitarbeiterin in Bonn melden, mit Name, Anschrift und einer Telefonnummer für eventuelle Rückfragen bekommen von uns einen Eintrittsgutschein für die Rehacare im Zeitraum vom 04. bis 07.10.2017. Dieser Eintrittsgutschein gilt nur für einen Tag.
Viel Glück

isis.koessler@dunital-ggmbh.eu

Veranstaltungstermine

Rehacare 2017 - Fachmesse für Rehabilitation und Pflege
D-40474 Düsseldorf, Am Staad (Stockumer Höfe)
Mittwoch, 4. Oktober 10:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag, 5. Oktober 10:00 - 18:00 Uhr
Freitag, 6. Oktober 10:00 - 18:00 Uhr
Samstag, 7. Oktober 10:00 - 17:00 Uhr
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4 Tage her  ·  

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Zusammenarbeit mit Behindertenwerkstätten für Unternehmen profitabel

11.09.2017
Prof. Dr. Susanne Koch, Professorin für Betriebswirtschaftslehre am Fachbereich Wirtschaft und Recht der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), hat gemeinsam mit der Behindertenhilfe Bergstraße das Projekt "Inklu.Log" durchgeführt. Ziel war es, eine Machbarkeitsstudie zur Demontage von Ersatzteilen aus Altgeräten durch Werkstätten für Menschen mit Behinderungen zu erarbeiten.
Foto: Ein Mann an einer Werkbank; Copyright: panthermedia.net / Arne Trautmann
Die Demontage von Ersatzteilen ist eine Aufgabe, die Menschen mit Behinderung in Werkstätten sehr gut ausführen können. Dies wäre innerhalb Deutschlands nicht nur umweltschonend und kosteneffizient, sondern wäre auch für die Werkstattmitarbeiter eine sinnvolle Beschäftigung.
Kostendruck, zunehmender Wettbewerb, immer kürzer werdende Produktlebenszyklen und die Forderung nach Schonung der Ressourcen zwingt Unternehmen – etwa aus der IT- und Telekommunikationsbranche – nach neuen Wegen zu suchen, die Funktionsfähigkeit abgesetzter Primärprodukte auch nach Ende der Produktion sicherzustellen. Werden Geräte nicht mehr produziert, müssen Ersatzteile aus der Demontage von Altgeräten beschafft werden, um Reparaturen zu ermöglichen. Dies geht mit hohen Transportkosten und hoher Umweltbelastung einher, da dieser Prozess häufig in Asien erfolgt. Eine Möglichkeit für eine effiziente und nachhaltige Ersatzteilgewinnung und -logistik innerhalb Deutschlands könnte die Zusammenarbeit mit Behindertenwerkstätten sein.

"Bei Inklu.Log haben wir uns nicht nur mit betriebswirtschaftlichen Zielen befasst, sondern auch überlegt, wie wir Menschen mit Behinderungen eine sinnvolle Beschäftigung geben können, die ihre Kompetenzen fördert. Die Demontage der Ersatzteile innerhalb Deutschlands in diesen Werkstätten durchführen zu lassen, ist ressourcen- und umweltschonender, somit auch kosteneffizienter. Zudem bietet diese Arbeit interessante Aufgabenfelder, die die Beschäftigten nicht überfordern", erklärt Koch. Für diese und weitere Aspekte wurden in der Studie verschiedene Prozessmodelle erarbeitet. Neben den ökonomischen, ökologischen, soziologischen und rechtlichen Rahmenbedingungen wurden vor allem Einflussfaktoren aus Sicht von Geräteherstellern und Werkstätten untersucht.

In exemplarisch durchgeführten Erhebungen und Interviews mit Werkstattleitenden stellte sich heraus, dass die Demontage von Ersatzteilen innerhalb von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sehr gut möglich sei, wenn die Primärgeräte den nötigen Anforderungen entsprechen. Diese ergeben sich aus der Situation in den Werkstätten sowie den unterschiedlichen Kompetenzen der Mitarbeitenden. Daher sind Produktvolumen, -gewicht und -größe der Altgeräte beschränkt und müssen individuell im Vorfeld abgestimmt werden. Um Einarbeitungsphasen kurz zu halten und eine gute Planbarkeit zu ermöglichen, sollten die unterschiedlichen Produkte einen ähnlichen Aufbau haben. Die Demontage muss sich in mehrere Arbeitsschritte aufteilen lassen, da die Feinarbeiten meist nur von wenigen Mitarbeitenden übernommen werden können. Auch sollten die Geräte keine gesundheitsgefährdenden Stoffe enthalten. Da viele Werkstätten bereits über Erfahrungen in der Montage verfügen, ist eine Demontagetätigkeit nach einer umfassenden Planung und spezifischen Einarbeitung gut zu realisieren. "Absatzwirtschaftliche Verbundeffekte treten auf, wenn Anwender bei einer Kaufentscheidung die Qualität der Ersatzteillogistik berücksichtigen. Können Ersatzteile über den marktüblichen Zeitraum hinaus bereitgestellt werden, wirkt sich das positiv auf das Image des Unternehmens aus", betont Koch. Dieses positive Image könne verstärkt werden, wenn Unternehmen ihre gesellschaftliche und soziale Verantwortung auch dadurch herausstellen, dass sie Menschen mit Behinderung beschäftigen bzw. Teilaufträge an die entsprechenden Werkstätten vergeben.

Der abgeschlossene Bericht zur Machbarkeitsstudie liegt vor. "Gerne möchten wir das Projekt nun praktisch umsetzen. Unternehmen, die eine nachhaltige und kosteneffiziente Ersatzteillogistik betreiben möchten, können sich hierfür mit uns in Verbindung setzen. Die Behindertenhilfe Bergstraße hat sich bereits als Pilot-Werkstatt angeboten mit uns die Testphase zu beschreiten", berichtet Koch.

In Deutschland gibt es rund 700 Werkstätten die insgesamt rund 300.000 Menschen mit Behinderung beschäftigen. Sie engagieren sich in den letzten Jahren verstärkt im Dienstleistungsbereich. Sie müssen sich den marktwirtschaftlichen Anforderungen durch Kooperationen im Sinne einer gelebten Inklusion stellen. Diese Einrichtungen sollen Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben teilhaben lassen und sie in den Alltag der Gesellschaft integrieren. Zu ihren Zielen gehören unter anderem die Weiterentwicklung der Persönlichkeit der Menschen mit Behinderungen sowie deren Eingliederung ins Arbeitsleben. Zudem wird der Übergang geeigneter Personen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gefördert.

REHACARE.de; Quelle: Frankfurt University of Applied Sciences
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6 Tage her  ·  

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Tätigkeitsfelder

Zurzeit engagiert sich DUNITAL e.V. für folgende Aktivitäten:

  • Reisen mit und für Menschen mit Behinderung – damit sich Reisewünsche erfüllen,
  • Planung von Veranstaltungen – für ein besseres Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung und zum Abbau von Berührungsängsten,
  • Zertifizierung von Hotels, gastronomischen und kulturellen Angeboten – zum besseren Erkennen des Barrierestatus und
  • Entwicklung von Projekten – für mehr Barrierefreiheit im Alltag.

Historie

Die Begeisterung junger Menschen mit und ohne Behinderung auf dem Weltjugendtag in Köln 2005 war der Auslöser: Im Sommer 2006 wurde auf Initiative der U.N.I.T.A.L.S.I., einer Wohlfahrtsorganisation aus Italien, der gemeinnützige Verein DUNITAL e.V. gegründet.

Nachdem die späteren Gründungsmitglieder Pilger mit Behinderung aus Italien zum Weltjugendtag in Köln begleitet haben, sollte sich dieses Engagement auch auf die folgenden Weltjugendtage erstrecken. Zu nennen ist hier insbesondere der Weltjugendtag 2008 in Sydney.

Satzung

Am 02. August 2006 fand die Gründungs- und erstmalige Mitgliederversammlung in Bonn statt. Sie bildete die Grundlage für die spätere Satzung.
Das Finanzamt Bonn Innenstadt erteilte am 02. Februar 2009 die Gemeinnützigkeit.

Der Verein ist beim Amtsgericht Bonn im Vereinsregister eingetragen.

Organe und Gremien

Der aus drei Personen bestehende Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für fünf Jahre gewählt und führt die aktiven Geschäfte. Dem Vorstand gehören der 1. Vorsitzende, der stellvertretende 2. Vorsitzende und der Schatzmeister an. Entscheidungen werden auf Vorstandssitzungen im Mehrheitsverfahren gefällt. Seit 2011 wird der Vorstand von einem Beirat unterstützt, der von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt wird. Der Beirat besteht aus drei aktiven Mitgliedern, die einen Beiratsvorsitzenden wählen. Der aus drei Personen bestehende

Die Aktivitäten des Vereins werden durch Kassenprüfer nach Ablauf des Kalenderjahres überprüft. Die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung jährlich neu gewählt. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt.

Protokollarchiv

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